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Madeira - Die schönsten Levada- und Bergwanderungen. 50 Touren
Bergverlag Rother
Der Bericht basiert auf einer Wanderung aus dem Wander­führer Madeira (Berg­verlag Rother). Preis: 12,90 €.

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Reiseerfahrungen Madeira 16.05.-30.05.2007

17.05.2007 - 2. Tag: Curral das Freiras

Nachdem wir einige Postkarten von Curral das Freiras gesehen hatten, beschlossen wir unsere erste kleine Tour zum Einwandern dort zu machen. Die Tour ist beschrieben im Rother Wanderführer als Wanderung 33. Laut Wanderführer gibt es eine Busverbindung, die zum Ausgangspunkt der Wanderung, dem Aussichtspunkt "Eira do Serado" fährt, allerdings nur bis 11:00 Uhr. Da wir es wegen unserer Flugmüdigkeit *hust hust* nicht so früh geschafft haben, entschieden wir uns, nach Curral das Freiras zu fahren und dort die Strecke rauf UND runter zu laufen.

Curral das Freiras, was übersetzt "Stall der Nonnen" heißt, ist ein kleines Bergdorf, dass in einem spekakulärem Talkessel liegt. Tagsüber kommen die Ausflugsbusse, Abends wird es wohl wesentlich ruhiger. Wir fanden einen Parkplatz speziell für Touristen(!) direkt vor einem netten Restaurant. Von dort gingen wir die Straße ein Stückchen weiter. Nach einer Kurve führt eine Treppe zum Wanderweg, der sich schon bald in Serpentinen den steilen Hang nach oben windet. Der Weg erweist sich aus gut zu laufender Wanderweg der die ganze Zeit über von den verschiedensten Blumen- und Pflanzenarten gesäumt ist. Nach 2:30 Std. sind wir als ungeübte Wanderer oben angekommen (ein geübter Wanderer schafft das bestimmt auch schon in 1:30 Std.). Oben erwartet uns ein kleiner Supermarkt an Souveniers, an dem die Ausflugsbusse die Nicht-Wandernden-Touristen ausladen. 10 Minuten zu Fuß vom Parkplatz befindet sich noch eine Aussichtsplattform (Miradouro) mit Panoramablick über das ganze Tal sowie einen 600 Meter tiefen Abgrund. Dort angekommen geniesen wir die Aussicht und die Sonne und beobachten das Treiben der Touristen und der Eidechsen, die sich mit Vorliebe kleine Stückchen Obst essen.
Der Abstieg zurück in den Ort dauert gerade mal eine Stunde. Dort essen wir in dem Lokal, vor dem wir geparkt haben und bekommen als Spezialität der Gegend gebratene Kastanien als Vorspeise, später auch einen Kastanienlikör zum Probieren.


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©Attila Bertalan