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Reiseerfahrungen Madeira 16.05.-30.05.2007

19.05.2007 - 4. Tag: Levada do Norte (Rundwanderung bei Ribeira Brava)

Da wir ja schon in einem Wandergebiet untergebracht waren, wollte ich auch mal eine Wandertour in dieser Gegend machen. Da es immer wieder starken Wind gab entschieden wir uns gegen die Tour in das Tal von Tabua (Rother Wanderführer, Tour 6) da hier eine kurze Passage an einem Abhang entlang gehen soll und entschieden uns statt dessen für die "Runde bei Ribeira Brava" (Goldstadt Wanderführer, Tour 49).
Nachdem wir durch das Dorf gelaufen waren, führte ein steiler Weg aufwärts. Zunächst noch Straße ging es dann kurz darauf über Treppen nach oben. Es war stark bewölkt und der Wind blies stark. Es wechselten sich steile Stücke mit kurzen ebenen Passagen ab. Einige Kakteen am Wegesrand blühten gerade. Kurz vor Eira do Murao kamen wir an verlassenen Häusern und Höhlenwohnungen vorbei. Dann das erste bewohnte Haus. Wir grüßten und kamen mit der Hausherrin in ein nettes Gespräch. Sie berichtete von den hohen Lebenshaltungskosten auf Madeira, dass die Straße bis zu Ihrem Haus erst vor 4 Jahren gebaut wurde und wie schwierig es davor war, das Baumaterial dorthin zu bringen.
Nach ein paar Metern kamen wir auf einen kleinen Parkplatz am Ende der Straße. Die Aussicht von dort war super, aber der Wind blies mit einer enormen Kraft, so dass wir uns dort nur kurz aufhielten. Nach einem kurzen steilen Aufstieg auf der Straße kam endlich die Levada do Norte.
Wir gingen die Levada auf einem leicht begehbaren Weg entlang. Die Levada war gesäumt mit den verschiedensten Blumen, unter anderem mit Calla und Bananenmarakuja (???). Später ging der Weg über in einen Waldweg zwischen Eukalyptusbäumen und Kiefern.
Dort wo die Levada auf eine Straße trifft, begann dann unser Rückweg. Zunächst gönnten wir uns noch einen Kaffee in einer kleinen Snackbar, dann ging es abwärts über steile asphaltierte Wege.
Ein Stück des Weges führte uns durch kleine abschüssige Gassen, in deren Mitte eine Treppe eingefasst war. Wir konnten es kaum glauben, als auf diesen steilen, schmalen Wegen Autos rauf- und runter gefahren kamen. Wir beobachteten, wie ein Fahrer rückwärts ein Stück runter bis zu seiner Garage fuhr. Wir gestikuliertem dem Fahrer, dass wir die Strecke ganz schon steil finden, worauf hin er (Arsenio Silva aus Pedra Mole) uns zuwinkte, uns zu sich in die Wohnung bat und uns allerlei vom Kaffee über Obst bis zu Süßkartoffeln anbot und wir uns schwertaten die Angebote abzulehnen.
Nach einem Abstecher auf den Aussichtspunkt über Ribeira Brava ging es dann zurück zu unserem Hotel.
Zum Abendessen fuhren wir dann, so wie uns empfohlen wurde nach Calheta und gingen ins gut besuchte Restaurant Rocha Mar* am Hafen, wo es wirklich guten und frischen Fisch und Meeresfrüchte gibt. Der gemischte Fischgrillteller war gut und mein gegrillter Silberbarsch war besonders gut.

*auch empfohlen im DuMont Reisetschenbuch, 4. Auflage 2006, Seite 176


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©Attila Bertalan