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Reiseerfahrungen Madeira 16.05.-30.05.2007

23.05.2007 - 8. Tag: Boa Morte - Levada da Norte - Cabo Girao

Da das Wetter im Norden Madeiras an unserem achten Tag immer noch regnerisch war, fuhren wir wieder in den Süden der Insel, wo es zumindest trocken, wenn auch bewölkt war. Da uns die blumenreiche Tour ab Ribeira Brava entlang der Levada da Norte sehr gut gefallen hat, entschieden wir uns für die Anschlußtour ab Boa Morte entlang der Levada da Norte bis zum Cabo Girao (Goldstadt Wanderführer, Tour Nr. 50).

Unterwegs machten wir Halt bei Ribeira da Janela, wo wir uns die bizarren Felsen an der Küste ansahen und ich seltsame Felsmalereien am Kiesstrand "entdeckte" *)
Weiter fuhren wir durch den Nebel auf der Hochebene Paul da Serra und kamen nach etwas Sucherei in Boa Morte an, wo man bei einem kleinen Café auf einem kleinen Parkplatz parken kann.
Östlich von Boa Morte erwies sich die Levada da Norte als wesentlich weniger gepflegt wie weiter westlich. Es gab wesentlich weniger Blumen am Wegesrand und die vielen Ausblicke auf das stark besiedelte Gebiet waren auch nicht so schön.

Als einzige Abwechslung munterten uns einiges tieffliegende Schwalben auf, die anscheinend Spaß daran hatten mit hoher Geschwindigkeit direkt auf uns zuzuhalten um kurz vor unserer Nase abzudrehen.
Um 18:00 Uhr kamen wir dann beim Cabo Girao an, der zweithöchten senkrechten Steilküste der Welt. Der Blick nach unten ist zwar schwindelerregend, aber nach einmal runtersehen bietet es auch nicht mehr viel interessantes.
Der letzte Bus zurück nach Boa Morte sollte etwa um die selbe Zeit kommen, so beeilten wir uns, zur Haltestelle an der Hauptstraße etwas weiter oben zu gelangen. Wir trafen ein weiteres deutsches Wandererpaar, dass ebenfalls die Tour gelaufen ist, die aber mit dem Bus zurück nach Funchal wollten.
Gemeinsam warteten wir rund eine Stunde. Als wir schon fast ohne Hofnung waren, dass noch ein Bus in dieses abgelegene Eck fährt, hatten wir Glück. Es kam tatsächlich noch der letzte Bus nach Boa Morte. Der Bus nach Funchal war nach über einer Stunde Wartezeit dagegen immer noch nicht da. Wir kamen also wie im Wanderführer beschrieben mit dem Bus noch zu unserem Auto.

Dennoch fanden wir diese Tour, die am wenigsten interessante. Außerdem stellten wir fest, dass die Busverbindungen auf Madeira als eher unzuverlässig einzustufen sind.
Da es uns dort beim ersten mal so gut geschmeckt hat, gingen wir am Abend wieder ins "Polo Norte". Diesmal nahm ich den Octopuss nach Art des Hauses, und meine Begleiterin nur die "Vorspeise" Hünchenspieß mit Früchten. Auch diesmal war beides sehr gut, das Lokal erhält meine Empfehlung.

*) also selbst mit einem weichen, roten Stein malte ;-)


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©Attila Bertalan