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Reiseerfahrungen Madeira 16.05.-30.05.2007


28.05.2007 - 13. Tag: Pico do Arieiro, Camara de Lobos

13. Tag. Das Wetter ist wieder trüb und ich habe dank des ständig feucht-kalten Wetters eine Halsentzündung. Wir machen wieder keine Wanderung. Blos nicht abergläubisch werden ;-) Wir fahren also blos wieder ein wenig herum.

Zunächst fahren wir wieder über Ribeiro Frio,wo wir uns die staatliche Forellenzucht ansehen. In einem kleinen Lehrparkpfad sind außerdem sehr schöne Blumen gepflanzt. Tafeln informieren über die endemischen Arten Madeiras.

Wir fahren weiter nach oben, kommen zunächst in die Wolken um dann plötzlichen bei etwa 1600 Meter Höhe wieder aus den Wolken heraus zu kommen. Beim Parkplatz auf dem Pico do Arieiro befanden wir uns tatsächlich über den Wolken. Von unten gesehen hätte man das nicht vermutet. Da aber die anderen Gipfel allesamt in Wolken gepackt sind verzichten wir wieder auf eine Wandertour.

Wir fahren also weiter Richtung Camacha und versuchen die bekannten Palheiro Gardens zu finden. Wie es sich herausstellt, ist der Park kaum zu finden, wenn man von oben kommt, denn das Hinweisschild zum Garten ist nur aus Richtung von Funchal zu sehen. Wir landen zunächst beim Palheiro Golfplatz, der aber keinen Zugang zum Garten hat. Die Villen die in dieser Gegend sehen aus, als ob hier eher besser verdienende verkehren.

Nach etwas suchen finden wir den Garten (Der Abzweig ist bei so einer Art Umspannwerk), da wir aber spät dran sind und uns 9,- EUR für nur eine Stunde zu viel sind, heben wir uns den Garten für später auf.

Wir fuhren als weiter durch Funchal, vorbei am Lido, wo viele der teuren 3 - 5 Sterne Hotels stehen. Uns sagen die Betonburgen allerdings nicht zu und selbst das weltberühmte Reid's Palace Hotel gibt zumindest von der Straßenseite nichts her. So fuhren wir ohne Anzuhalten weiter bis Camara de Lobos.

Camara de Lobos ist ein echtes Fischerdorf, das Bekanntheit erlangt hat, da Winston Churchill hier gerne die Szenerie malte. Nicht zu Übersehen ist über dem Hafen auch das Lokal das eben "Churchill" heißt. Nach einem Spaziergang am Hafen, vorbei an urigen Spelunken wie der Sunny Bar (siehe auch den Tipp im DuMont Reisetaschenbuch, Seite 99) kehren wir im eben genannten Lokal ein, da unser Parkschein uns keine Zeit für Vergleiche läßt.

Die Bedienung erweist sich als die unaumerksamste unseres ganzen Urlaub, allerdings war der gegrillte frische Fisch, der auf einem gekühlten Tisch zum Auswählen vorbeigefahren wird, mit einer der Besten. Wo Licht ist, ist auch Schatten, oder umgekehrt...


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©Attila Bertalan